Karmelitenkloster Wien

Karmeliten im Karmelitenkloster Wien sind eine Ordensgemeinschaft in der katholischen Kirche, die ihren Anfang im 12. Jahrhundert am Berg Karmel genommen hat. Der Prophet Elija und die Gottesmutter Maria waren Vorbilder in der Nachfolge Christi für die Brüder der seligsten Jungfrau Maria vom Berge Karmel, die zu Beginn des 13. Jahrhunderts vom Patriarchen Albert von Jerusalem ihre Regel bekommen haben. Teresa von Ávila und Johannes vom Kreuz haben unsere Gemeinschaft im 16. Jahrhundert erneuert. Sie sehen es als Auftrag, das kontemplative Leben zu pflegen und den Menschen den Weg der Freundschaft mit Gott zu zeigen. Die Heiligen des Karmel sind auch Hilfe und Vorbild: Thérèse von Lisieux, Elisabeth von der Dreifaltigkeit, Edith Stein und viele andere mehr.

Der Teresianische Karmel (auch Unbeschuhte Karmeliten genannt) gründete in Österreich im Jahre 1622 von Polen aus in Wien seine erste Niederlassung. In der Zeit des Josephinismus wurden ab 1783 von den 13 Klöstern der Karmelitenpatres der Österreichischen Ordensprovinz alle aufgelöst, ausgenommen die Niederlassungen in Wien, Linz und Raab. 1838 wurde auch das Kloster in Wien provisorisch auf 8 Jahre aufgehoben. Weil die Aufhebung des Wiener Klosters durch den Kaiser provisorisch – nämlich bis zur Erneuerung des Ordens – ausgesprochen worden war, war die Hoffnung auf die Wiedererlangung des Wiener Konvents nie aufgegeben worden. Erst 1897 wurde zwischen den Karmeliten und der Regierung eine Vereinbarung erreicht, unter folgenden Bedingungen: Die in der Karmelitenkirche errichtete Pfarre bleibt bestehen; die Karmeliten verzichten auf alle Ansprüche auf das alte Kloster; sie werden von der Regierung mit einer Summe von 350 000 fl aus dem Religionsfond abgefunden, mit der sie in einem Vorort Wiens ein neues Kloster mit Kirche bauen können. Schließlich konnten sie 1898 in Döbling von den Serviten einen geeigneten Baugrund erwerben. 1898 bis 1899 wurde das Klostergebäude errichtet. Die Bauzeit für die Kirche dauerte von 1898-1900. (Quelle: www.karmel.at, gekürzt)

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